Ein Passbild für den Schweizer Ausweis


Diese Domain Kaufen

Passbild

Wie muss ein Passbild in der Schweiz aussehen?

Damit ein Passbild für den Schweizer Ausweis, einen Pass oder andere Identitätskarten angenommen wird, muss es einige Voraussetzungen erfüllen. Das Passbild muss eine Grösse von 35 x 45 Millimetern aufweisen und ohne Rand gestaltet sein.

Das Gesicht der Person muss vollständig abgebildet sein und darf nicht zu klein ausfallen. Von Kinn bis Schädeldecke muss es mindestens 29, höchsten aber 34 Millimeter einnehmen.

Wichtig bei voluminösen Frisuren ist, dass die Höhe des Gesichts die 29 Millimeter nicht unterschreitet, ein Teil der Frisur darf auf dem Passbild also durchaus fehlen.

Kinder, die in der Schweiz einen Pass erhalten sollen, müssen ein Bild einreichen, auf dem das Gesicht mindestens 23 Millimeter hoch ist, sofern sie unter elf Jahre alt sind.

 

Diese Körperhaltung ist für das Passbild entscheidend

Zusätzlich ist es wichtig, dass die abzubildende Person gerade sitzt und direkt in die Kamera blickt. Man spricht hier auch von einer Frontalaufnahme. Die Kopfhaltung muss ebenfalls gerade sein: Ein Passbild mit einer leicht geneigten, gedrehten oder gekippten Kopfhaltung wird nicht akzeptiert.

Die Nase muss auf der vertikalen Mittellinie einer Schablone liegen und der Gesichtsausdruck muss neutral sein. Es darf also auf dem Passbild für den Schweizer Pass nicht gelächelt werden, ein freundlicher Gesichtsausdruck ist allerdings erlaubt. Wichtig ist lediglich, dass der Mund geschlossen bleibt.

Auch bei Brillenträgern müssen beide Augen gut sichtbar sein und dürfen nicht vom Brillengestell verdeckt werden. Zudem darf keine Spiegelung auf den Brillengläsern erkennbar sein. Getönte Gläser oder gar eine Sonnenbrille dürfen auf dem Passbild auch nicht getragen werden. Lediglich bei Sehbehinderten sind leicht abgedunkelte Gläser erlaubt. Hände, Gegenstände oder andere Personen dürfen auf dem Passbild nicht mit abgelichtet werden.

 

Sonstige Anforderungen an das Passbild

Das Passbild muss mit ausreichendem Kontrast und in guter Schärfe geschossen werden. Die Ausleuchtung muss dabei gleichmässig erfolgen, damit sich auf dem Gesicht keine Schatten bilden. Die Hauttöne müssen natürlich abgebildet werden und rote Augen sind zu vermeiden.

Ein einfarbiger, neutraler Hintergrund ohne Schatten, der klar von der abzubildenden Person getrennt ist, ist ebenfalls von Bedeutung. Stirn- und Haarbänder oder eine auf den Kopf geschobene Brille sind beim Passbild nicht erlaubt. Ausnahmen gelten nur aus nachgewiesenen religiösen oder medizinischen Gründen. In diesen Fällen darf auf dem Passbild eine Kopfbedeckung getragen werden.